Krefeld: Brücke Hilfe in der Not
09.04.2008
Krefeld: Brücke Hilfe in der Not. Der Tagestreff bekommt nach vier Jahren endlich einen Namen. Seit gestern ist es offiziell: Der Treff an der an Tannenstraße heißt Brücke. Der Name wurde von den Besuchern des Treffs ausgesucht. Für sie stellen die Treffen eine Brücke dar, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, sagt Betreuer Franz Hummes. Die Anzahl der Besucher variiert. An manchen Tagen kommen bis zu 40 Personen. Die Besucher des Tagestreffs gehören unterschiedlichen Sozialschichten an. Einige haben keine eigene Wohnung und schlafen auf der Straße. Es ist den Mitarbeitern oft nicht bekannt, warum die Menschen auf die Treffen angewiesen sind, denn es redet nur der, der reden möchte. Wer zu den Treffen kommt, der kann essen, trinken und mit den anderen Besuchern Karten spielen. Doch die Freundschaften hier sind eher oberflächlich, sagt eine Besucherin, die mit ihrem Hund seit zwei Jahren zu den Treffen kommt. Sie ist den Betreuern dankbar. Wir werden nicht wie Sozialfälle behandelt, sondern anständig bedient. Die Betreuer sind nett. Die Betreuer motiviert das eigene Wohlergehen. Das gibt ihnen Kraft, anderen Menschen in der Not zu helfen.
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