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Solingen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt


09.04.2008
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Solingen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Stadt ist dem Höhscheider metallverarbeitenden Betrieb auf die Schliche gekommen, der im März diesen Jahres Nickel in die Wupper eingeleitet hat (wir berichteten). Die Staatsanwaltschaft ermittle, ob das Schwermetall gezielt oder durch ein Versehen in den Fluss gelangen konnte, sagte Hans Dorsch, Abteilungsleiter der Unteren Wasserbehörde: Dem betroffenen Unternehmen seien entsprechende Auflagen gemacht worden, damit dies nicht wieder passieren könne. Im Leverkusener Bayer-Klärwerk war die erhöhte Konzentration nachgewiesen worden. Dank einer neuen Technik konnte der Verursacher räumlich eingegrenzt werden, erläuterte Dorsch. An einer Kunststofffolie (Sielhaut), die im Abwasser liegt, haften sich Schwermetalle an, erläutert Michael Block, Chemieingenieurin bei der Unteren Wasserbehörde, die in Kooperation mit dem Wupperverband die Technik eingeführt hat. 160 solcher Sielhautproben wurden 2006 entnommen.

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