Remscheid: W.i.R.: Geld für Wohlwollen?
10.04.2008
Remscheid: W.i.R.: Geld für Wohlwollen?. (hr) Die Abberufung des Städtischen Personalratsvorsitzenden Ingo Lukowski beschäftigt nun auch die Politik. Auf der aktuellen Startseite ihres Internet-Auftrittes fordert die Wählergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) Aufklärung von der Oberbürgermeisterin, was es mit einer Sondervergütung von monatlich 1100 Euro auf sich habe, die Lukowski angeblich für Überstunden erhalten haben soll. Das Geld, so schreibt die W.i.R., soll auch dann geflossen sen, wenn Lukowki gar keine Überstunden leistete. Hat sich Herr Lukowski korrumpieren lassen? fragt die W.i.R. und geht auch die OB an: Hat Frau Oberbürgermeisterin Beate Wilding sich mit dem Vertrag bewusst das Wohlwollen des Personalratsvorsitzenden erkauft? Diese Fragen stellt die W.i.R. in Verbindung mit umstrittenen Personal-Entscheidungen Lukowskis etwa bei der Einstellung von Wildings persönlichem Referenten Sven Wiertz. Frank vom Scheidt, Chef der Personalamtes, wollte gestern keine Stellung nehmen. Das sind Informationen aus der Personalakte, die der Geheimhaltung unterliegen.
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