Stadt Willich: Stadtwerke gemeinsam mit Meerbusch
09.04.2008
Stadt Willich: Stadtwerke gemeinsam mit Meerbusch. Bis zum Jahresende soll darüber entschieden sein, ob und in welcher Form die Stadtwerke Willich und die Wirtschaftsbetriebe Meerbusch zusammen arbeiten. Dies erklärte der Willicher Stadtwerke-Geschäftsführer Albert Lopez auf Anfrage gegenüber der Rheinischen Post. Noch sei alles offen, betonte er, doch die Untersuchungen würden zügig voran getrieben. Im vergangenen Frühjahr hatten die Aufsichtsräte der Werke in den benachbarten Städten ihren Geschäftsführern den Auftrag erteilt, in Richtung Gemeinsamkeit zu ermitteln. Das macht auch Sinn, bestätigte Lopez, denn beide Betriebe und Kommunen seien etwa gleich groß und hätten die Rhenag als Partner. Außerdem beliefere Willich seit langem Osterath mit Wasser (eine Entwicklung, die sich aus dem früheren Kreiswasserwerk und der Zugehörigkeit Osteraths zum ehemaligen Kreis Kempen ergeben hat). Eine intensive Zusammenarbeit sei beispielsweise im Netzbereich, im Monteursbereich oder im Bereitschaftsdienst denkbar, erläuterte der Willicher Geschäftsführer. Ihre Eigenständigkeit, betonte Lopez, wollten die Stadtwerke der beiden Städte aber behalten. In welcher Form die Zusammenarbeit erfolgen könne, müsse überlegt werden. Denkbar sei eine gemeinsame Gesellschaft im Servicebereich oder eine Aufteilung der Aufgaben, die dann Willich oder Meerbusch jeweils für den Bereich beider Städte übernehmen könnten. Bis zum Herbst will man wissen, ob eine Kooperation etwas bringt. Wenn ja, soll sich eine genauere und damit kostenaufwändigere Untersuchung über die Möglichkeiten anschließen. MEINUNG
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