Langenfeld/Monheim: Richtiger Weg
09.04.2008
Langenfeld/Monheim: Richtiger Weg. Gelbe-Karte-Tag nennt sich das nun auch in Langenfeld und Monheim angewandte Modell, das jugendliche Erst- oder Zweittäter abschrecken will. Das Projekt setzt endlich um, was in der Ahndung jugendlicher Kriminalität seit langem hätte selbstverständlich sein müssen: die zeitliche Nähe von Tat und Strafe. Wer eine anderen schlägt, erpresst, ihm sein Handy oder seine Nike-Treter abzockt und dafür 20 Sozial-Stunden ableisten muss, stellt den notwendigen Ursache-Folge-Zusammenhang nur dann her, wenn seit dem Raub oder der Körperverletzung nicht acht oder zwölf Monate vergangen sind. Die bisherige Null-Prozent-Rückfall-Quote bei denen, die als Ersttäter die Gelbe Karte bekamen, lässt Hoffnungen zu.
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