Monheim: Dünchheim bezweifelt Existenz einesGegengutachtens
09.04.2008
Monheim: Dünchheim bezweifelt Existenz einesGegengutachtens. Als weitere Fehlinformation von Bayer wertet Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim die am Sonntag verbreitete Mitteilung des Unternehmens, es verfüge über ein Gutachten, wonach die geplante Kohlenmonoxid-Pipeline rechtlich unbedenklich und verfassungskonform sei. Wenn es dieses Gutachten tatsächlich gäbe was hinderte Bayer dann daran, den Wortlaut ins Internet zu stellen, fragt Dünchheim spitz. Offenbar gerate Bayer seit der Veröffentlichung des Gutachtens der Juristen Dr. Stefan Muckel und Dr. Markus Ogorek in Argumentationsnöte, so der Verwaltungschef. Die Aussage der Experten, das vom Landtag beschlossene Pipeline-Gesetz sei verfassungswidrig, ist hieb- und stichfest. Davon kann sich jeder überzeugen, der das Gutachten auf der städtischen Internetseite unter monheim.de/aktuelles abruft. Soviel Transparenz wäre auch von Bayer zu erwarten. Doch der Konzern versuche, eine Einzelmeinung zu einem Gegengutachten aufzublähen. Damit wird Bayer in der juristischen Auseinandersetzung nicht weit kommen. Die politische Auseinandersetzung hat das Unternehmen ohnehin schon verloren.
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